Teams – yuii https://restore.yuii.de Business Trainings und Coaching Mon, 15 Nov 2021 11:54:43 +0000 de hourly 1 https://restore.yuii.de/wp-content/uploads/2021/05/cropped-yuii-Icon-2-32x32.png Teams – yuii https://restore.yuii.de 32 32 Der Schlüssel zur Kreativität https://restore.yuii.de/der-schluessel-zur-kreativitaet/ Tue, 25 Jun 2013 06:58:46 +0000 http:https://www.yuii.de?p=2423 Continue]]> Das Wort Kreativität ist leicht daher gesagt, doch kreativ sein ist bisweilen harte Arbeit. Doch kaum ein Unternehmen kann auf Kreativität verzichten, denn im Wettbewerb reicht es meist nicht aus nur billiger oder schneller als die Konkurrenz zu sein. Kreative und neuartige Produkte, Services oder Markenerlebnisse sind gefragt und um diese zu schaffen, braucht es entsprechende Mitarbeiter. Doch den Mitarbeitern immer wieder kreative Höchstleistungen zu entlocken ist eine hohe Kunst. Viele wesentliche Schritte gibt es auf dem Weg dorthin zu bewältigen. Hier unsere Top 3:

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1.  Kreativität brauch Mut und Risikofreude!

Neue Ideen klingen auf den ersten Blick gerne erst mal viel zu provokant, albern, unbezahlbar oder absolut unpassend in Hinblick auf die Unternehmensphilosophie oder den Markenkern. Um wirklich kreative Ideen entwickeln zu können, müssen Mitarbeiter also mutig und risikofreudig mit den eigenen Ideen und innovativen Gedanken umgehen können. Dies ist nicht jedem Mitarbeiter in die Wiege gelegt, kann aber durch gezieltes Training zum Vorschein gebracht werden.

2. Kreativität braucht Vertrauen

Sind die kreativen Energien der Mitarbeiter dann geweckt, braucht es eine Unternehmens- und Meetingkultur, indem die neuen Ideen der Mitarbeiter auch entsprechendes Gehör und Aufmerksamkeit finden, ohne das diese sofort abgeblockt (Ja, aber-Reflex) oder ins Lächerliche gezogen werden. Jede (!) im Brainstormingprozess entstandene Idee ist gut und muss angenommen und gewürdigt werden. In vielen Unternehmen und sogar in vielen Kreativ-Agenturen wird diese eigentlich sehr einfach Regel nicht beachtet. Eine Überprüfung der eigenen Meeting- bzw. Brainstormingkultur lohnt sich und auch hier können Unternehmen von Kreativitäts-Training und den dort vermittelten Methoden stark profitieren. Das heißt: Nur wenn eine vertrauensvolle Unternehmenskultur generell die Offenheit ausstrahlt, neue Ideen anzunehmen und auch umzusetzen, kann sich die Kreativität Bahn brechen.

3. Kreativität braucht den Flow und der Flow braucht Spaß

Das kennt jeder (ab und zu): Man schreibt einen Text, weil man gerne textet und genau weiß, was man sagen möchte und die Wörter fließen wie Wasser aus den Fingern in die Tasten. Das Ergebnis: Man fühlt sich, als habe man 10 Minuten gearbeitet, dabei sind zwei Stunden vergangen, der Text druckreif und das Ergebnis fabelhaft. Oder man sitzt in einem Meeting und bespricht eine neue Strategie und die Ideen purzeln wie Ping-Pong-Bälle über die Tische, die Flipchart füllt sicht, die Ansätze und Ideen werden immer besser, passender, witziger. Man schaut auf die Uhr und drei Stunden Meeting sind im Fluge vergangen. Was ist passiert? Man hatte ein Flow-Erlebnis!

Als Kinder, als wir noch viel und leidenschaftlich spielten, hatten wir viele dieser Flow-Erlebnisse. Und richtig viel Spaß dabei.

Bei Spielen, die Spaß machen, ist man ganz bei sich, präsent im Moment. Man denkt nicht an gestern und nicht an morgen. Nicht an das, was man noch tun muss oder besser getan hätte. Man ist im Hier und Jetzt und – ganz wichtig – gleichzeitig ganz beim Zusammenspiel, bei der Interaktion, mit seinen Spielpartnern.

Wer es also schafft, die Entwicklung neuer Ideen bzw. den gesamten kreativen Prozess spielerisch zu verpacken und in Spiel-Situationen neue Ideen produzieren zu lassen, der arbeitet genau so, dass Flow-Prozesse entstehen können. Das Ergebnis: Großartige Ideen, Mitarbeiter, die Spaß und Freude bei der Entwicklung empfanden und sich trotzdem kaum ausgepowert fühlen.

Fazit: Methoden der Improvisation eignen sich ganz besonders in und für Kreativitätstrainings, weil sie einen Schwerpunkt auf Spontainität, den Mut zum Risiko, das Lösen von Kreativitäts-Blockaden, das Aktivieren vorhandener Ressourcen und die Vetrauensbildung  im Team legen. Und das mit Übungen, die jede Menge Spaß machen und so spielerisch Kreativität beflügeln.
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Switch & Change – alles eine Frage der Perspektive https://restore.yuii.de/switch-change-alles-eine-frage-der-perspektive/ Fri, 07 Jun 2013 06:02:48 +0000 http:https://www.yuii.de?p=2382 Continue]]> Repräsentative Umfragen unter Arbeitnehmern zu Themen der Arbeitszufriedenheit und Stressbelastung ergeben immer wieder, dass Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen großen Einfluss auf den Arbeitsalltag haben. Solche Konflikte sind oft auf mangelhaft organisierte Arbeitsabläufe aber auch zwischenmenschliche Faktoren zurückzuführen. Konflikte – insbesondere die unausgesprochenen, schwelenden – können ein Team schnell lähmen und damit insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen spürbaren Schaden zufügen. Um Konflikte zu managen ist es sehr sinnvoll Trainingsmethoden zu verwenden, die erlebbar sind und Konfliktgespräche kreativ simulieren. Eine solche Methode ist das sog. „Switch & Change“.

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„Switch & Change“ ist eine Übung, die dem Improvisationstheater entlehnt ist. Sie trainiert in erster Linie perfekt, sich in den Gesprächspartner hineinzuversetzen, das Problem mit den „Augen“ des anderen zu betrachten, die Argumente des anderen nachzuvollziehen und –  ganz wichtig – dem Gesprächspartner während des Konfliktgespräches genau zuzuhören und sich auch dessen Körpersprache bewusst zu machen. Denn die gibt viele wichtige Hinweise darauf, wie sich der Gesprächspartner fühlt.

Wie funktioniert „Swich & Change“ genau?

In der Gruppe wird  zunächst ein Konfliktthema gefunden. Zwei Teilnehmer nehmen auf Stühlen Platz. Es ist sehr wichtig, dass die beiden Teilnehmer das Konfliktthema immer persönlich nachempfinden können. Vor Beginn der Simulation wird lediglich festgelegt, wer welcher Konfliktpartner ist. Ansonsten sind die Teilnehmer völlig frei in der Aktion und Reaktion. Dann beginnt die natürliche Diskussion zwischen den Teilnehmern. Der Trainer verändert durch die Anweisung  „switch“ zunächst nur, dass die beiden ihre „Rollen“ miteinander tauschen. Das beinhaltet alles: Die Stühle werden getauscht, die exakte Körperhaltung des jeweils anderen wird angenommen, körperliche Ticks oder Besonderheiten werden kopiert und natürlich werden auch die Argumente und die Argumentationsweisen übernommen. Haben sich die Teilnehmer an die Funktionsweise des Spiels gewöhnt, kann der Trainer die neue Anweisung „change“ eingeben. Durch diese wird ein ganz neuer Teilnehmer von Außen eingewechselt, der die Situation verändert. „Change“ bringt die Teilnehmer dazu, sich neuen Argumenten zu stellen und sich diesen schnell anzupassen. Außerdem werden sich die Teilnehmer neuer, auch eigener, Handlungsweisen und Reaktionsmöglichkeiten bewusst.

Durch die Augen des Anderen

Aus diesem direkten Rollentausch ergibt sich ein intensiver Perspektivwechsel. Die Teilnehmer lernen, sich in den Konflikt- oder Gesprächspartner hineinzuversetzen, ein besseres Verständnis für dessen Bedürfnisse und Ziele zu erlangen, flexibel und offen in Konflikten zu reagieren und somit auch das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten zu korrigieren. Die Situationen werden später gemeinsam in der Gruppe intensiv diskutiert und durch individuelle Feedbacks der Trainer zum Kommunikationsstil der Teilnehmer ergänzt. Auch Videoanalyse kann eingesetzt werden. Dadurch ergibt sich ein nachhaltiger Lerneffekt, den die Teilnehmer in ihren konkreten Arbeitsumgebungen anwenden und umsetzen können.
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Teamwork – und was das eigentlich heißt https://restore.yuii.de/teamwork-und-was-das-eigentlich-heisst/ Thu, 18 Apr 2013 14:25:02 +0000 http:https://www.yuii.de?p=2241 Continue]]> Formal ist die Erklärung von Teamwork recht einfach: Mehrere Personen arbeiten zusammen in einem Team an gemeinsamen Arbeitsergebnissen. Wenn man dann aber wissen möchte, welche Qualitäten ein gutes Team ausmacht, oder gar wie gute Teams funktionieren, wird es schon schwieriger. Leistungsstarke Teams werden in der Regel an ihren Ergebnissen gemessen und damit an der Energie, Kreativität und dem gemeinsamen Engagement, das sie beim Erreichen ihrer gemeinsamen Ziele einsetzen. Und an der Qualität der teaminternen Kommunikation.

Teams müssen Spaß haben
Teams müssen Spaß haben

Wenn Teams anderen weit voraus sind, lässt sich oftmals nicht auf den ersten Blick festmachen, woran das liegt. Wenn man allerdings weiß, wonach man suchen muss, lassen sich die relevanten Faktoren beobachten, quantifizieren und messen. Und was vielleicht das Wichtigste ist: verbessern. Studien haben ergeben:  „Wie“ Teams miteinander kommunizieren ist der Schlüssel zu erfolgreichen Teamergebnissen –  und viel wichtiger als die Inhalte der Kommunikation. Damit führt eine gute Kommunikation im Team zu mehr Innovation, Effektivität und besseren Unternehmensergebnissen.

Teamwork trainieren

Die gute Nachricht ist: Teamwork kann man trainieren! Im Detail kann man Teams dazu anregen, eine positivere Grundhaltung im Umgang mit neuen Vorgaben, Veränderungsprozessen im Unternehmen oder unvorhersehbaren Situationen zu entwickeln, offener für Ideen und neue Gedanken (anderer) zu werden, intuitives „Blocken“ und „Ja, aber!“-Sagen, z. B. in Brainstormings, abzulegen und somit effektiver und kreativer zusammen zu arbeiten und zu kommunizieren.   All das lässt sich besonders gut in Team-Trainings fördern, die mit Improvisationsmethoden arbeiten.  Durch die Improvisationsübungen und -spiele trainieren die Teams gemeinsam lösungsorientiert statt problemorientiert zu denken und zu handeln und  so neue Möglichkeitsräume für die gemeinsame Zusammenarbeit zu schaffen.

Dream-Team

Wenn Teamwork optimal funktioniert, gibt es in der Regel eine geschärfte Aufmerksamkeit und Achtsamkeit der Teammitglieder untereinander mit der Konsequenz, dass die einzelnen Mitglieder Verantwortung übernehmen, abgeben, teilen und die Aufgaben stimmig untereinander splitten. In einem Teamtraining, das mit Improvisationstechniken arbeitet, geht es daher auch immer darum, auf das Gegenüber zu achten, auf die Ideen und Vorschläge des anderen offen einzugehen und daraus gemeinsam etwas Kreatives zu schaffen. Außerdem geht es stets darum, mit dem Gegenüber wertschätzend umzugehen. Eine wichtige Regel der Improvisation lautet: „Den anderen gut dastehen lassen.“  Der eigene „Improvisationserfolg“ darf nie auf Kosten des Kollegen gehen. Es geht immer um das beste Ergebnis durch möglichst kooperatives Verhalten.

Und zu guter Letzt: Der Wert „Spaß im Team“ lässt sich nicht hoch genug einschätzen und fördert die positive Kommunikation untereinander  automatisch. Wie gut, dass Trainings mit Improvisationsübungen jede Menge guter Laune verbreiten. Und, wie,  Platon schon gesagt hat: „Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.“

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