Vorstellungsgespräch – yuii https://restore.yuii.de Business Trainings und Coaching Mon, 15 Nov 2021 11:53:52 +0000 de hourly 1 https://restore.yuii.de/wp-content/uploads/2021/05/cropped-yuii-Icon-2-32x32.png Vorstellungsgespräch – yuii https://restore.yuii.de 32 32 Bitte nicht tiefstapeln – auf die Körpersprache kommt es an! https://restore.yuii.de/bitte-nicht-tiefstapeln-auf-die-koerpersprache-kommt-es-an/ https://restore.yuii.de/bitte-nicht-tiefstapeln-auf-die-koerpersprache-kommt-es-an/#comments Fri, 14 Jun 2013 09:36:06 +0000 http:https://www.yuii.de?p=2395 Continue]]> Das kennt beinahe jeder: Eben war man noch total taff, wusste, wer man ist und was man wert ist und dann sitzt einem der Chef in der Gehaltsverhandlung gegenüber, baut sich auf, schaut einen mit stechendem Blick an und Schwups, ist alle Souveränität dahin. Man fühlt sich klein und zeigt das auch nach Außen. Was hier passiert ist? Statusverhalten! Im Theater, v. a. im Improvisationstheater ist das Trainieren von verschiedenen Stati ein Muss. Also einen Versuch ist es wert!

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Sicher ist: Unsere Körpersprache wirkt sich auf unser Gegenüber aus. Und wir können Sie nutzen, um in wichtigen Verhandlungen selbstbewusst und souverän zu wirken.

Tief- und Hochstatusverhalten – was bedeutet das?
Der Status bezeichnet im Allgemeinen das Machtgefälle in der Beziehung zwischen zwei Personen. Im Improvisationstheater schlüpfen die Darsteller, die dem Publikum alle Szenen spontan darbieten, gerne in Hoch- oder Tiefsstatusrollen. Eine Hochstatusrolle wäre klassischerweise ein selbstbewusster, durchsetzungsstarker und stolzer König. Eine Tiefstatusrolle dagegen ein verunsicherter, ängstlicher und unterwürfiger Bettler. Wer wer ist, erkennt man auf den ersten Blick: Durch die Körpersprache und die Stimme der Spieler.

Hoch- oder Tiefsstatus – was hilft’s im Job?
Das Wissen um den Status und wie man ihn im Theaterspiel körpersprachlich ausdrückt, hilft auch im Job weiter. Denn, wer in anspruchsvollen Gesprächen wie ein „König“ und nicht wie ein „Bettler“ wirken möchte, der muss auf seine Körpersprache achten und sollte die nonverbalen Signale kennen, die verraten, welchen Status er einnimmt.

Typische körpersprachliche Signale des Hochstatus:
1) aufrechter Gang, sich körperlich „große“ machen, fester Händedruck
2) Halten und Suchen des Blickkontaktes
3) entspannte Körperhaltung, offener Oberkörper beim Sitzen, auch mal locker nach hinten geneigt
4) Kopf beim Sprechen ruhig halten, sich nicht im Gesicht berühren
5) ruhige, kräftige Sprechweise

Typische körpersprachlichen Signale des Tiefstatus:
1) eher gebeugter Gang, sich körperlich „klein machen“, schlaffer Händedruck
2) Blickkontakt nicht halten können, auf den Boden oder neben den Gesprächspartner schauen
3) Sitzen auf der vorderen Stuhlkante
4) Spielen mit Körperteilen, Ringen oder Ketten, sich oft im Gesicht berühren
5) hektisches, schnelles Sprechen, mit vielen kurzen „ähs“

Achtung: Besonders Frauen machen sich gerne „klein“
Frauen tappen häufig in die „Tiefstatusfalle“. Meist sogar ganz unbewusst, da körpersprachliche Signale wie Beine zusammenschlagen, Hände und Arme elegant über- oder aufeinanderlegen Mädchen oft anerzogen wurden. Aber gerade in Gesprächen und Verhandlungen mit Männern, können diese äußerlichen Signale falsch interpretiert werden. Das heißt, Frauen sollten bewusst darauf achten, sich körperlich nicht zu klein zu machen. Außerdem neigen Frauen eher dazu, beim Sprechen am Satzende nach oben zu gehen. So machen sie Aussagen aber leider zu Fragen, die sie auf Dauer unsicher wirken lassen, obwohl sie das vielleicht gar nicht sind. Frauen, die speziell daran arbeiten möchten, sind in unserem Training „Women only“ gut aufgehoben.

Ins Bewerbungsgespräch mit einem positiven Hochstatus
Wer in Bewerbungsgesprächen überzeugen und in schwierigen Verhandlungen punkten will, sollte auf sein Statusverhalten achten und keinesfalls unbewusst einen Tiefstatus einnehmen. Dabei unbedingt bedenken, dass ein Hochstatusverhalten nicht automatisch Arroganz, Überheblichkeit oder gar unsoziales Verhalten bedeutet. Ein positiver Hochstatus ist mit sich im Reinen und geht dementsprechend freundlich und offen mit seinen Mitmenschen um.

Das eigene Statusverhalten und die eigene Status-Varianz kann man in Trainings, die mit Methoden der „Improvisation“ oder des „Improvisationstheaters“ arbeiten, kennenlernen und lernen Statusverhalten bewusst für berufliche Situationen zu nutzen. In diesem Zusammenhang bieten wir am 17. und 18. August in Berlin wieder unser Training „Women only SPEZIAL“ an: http:http://restore.yuii.dewomen-spezial/ Schaut vorbei!

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5 Tipps fürs Vorstellungsgespräch https://restore.yuii.de/5-tipps-fuers-vorstellungsgespraech/ Thu, 02 May 2013 09:40:24 +0000 http:https://www.yuii.de?p=2279 Continue]]> Vorstellungsgespräche können eine Qual sein, oder ein wunderbares Erfolgserlebnis. Auch wenn viel vom Gegenüber abhängt, gibt es einige Kniffe, mit denen man das Ergebnis zu seinen Gunsten beeinflussen kann. Mit dem nötigen Know-how und der richtigen Vorbereitung können selbst Menschen, die Vorstellungsgespräche wie den Teufel hassen, einigermaßen entspannt auftreten. Es soll ja auch solche Bewerber geben, die es sogar gern machen. Doch sowohl extreme Nervosität und Schüchternheit als auch übertriebenes Selbstbewusstsein kommen bei den meisten Personalchefs nicht gut an. Das Geheimnis? Sei du selbst! Das ist auch einer der 5 folgenden Tipps fürs Vorstellungsgespräch, mit denen ihr das nächste Mal ganz bestimmt punkten könnt:

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1.    Achte auf deine Körpersprache!

Wenn man mit gesenktem Blick und wie ein Schluck Wasser dasitzt, kommt das einfach nicht gut an. Daher achtet auf einen festen Händedruck zur Begrüßung, eine aufrechte Körperhaltung und Blickkontakt zum Gesprächspartner. Die Wirkung in Sachen Selbstbewusstsein und Souveränität ist nicht zu unterschätzen.

2. Zuhören und nachfragen!

Auch wenn viele Gedanken im Kopf herumkreisen, konzentriere dich im Bewerbungsgespräch voll auf das, was dein Gesprächspartner sagt oder erzählt. Nur so kannst du gezielte Fragen zum neuen Job oder Aufgabengebiet stellen und an Gesagtes anknüpfen. Damit signalisierst du nicht nur echtes Interesse, sondern auch hohe Kommunikationsfähigkeit und es entsteht ein echter Dialog.

3. Bleibt dir treu!

Sich im Vorstellungsgespräch total zu verstellen oder gar eine „Rolle“ zu spielen, ist nicht zu empfehlen. Natürlich zeigt sich jeder im ersten Gespräch mit dem potentiellen Arbeitgeber von seiner Schokoladenseite. Dennoch: Wer sich verstellt, wirkt meist weder natürlich, noch sympathisch. Du bist humorvoll und fröhlich? Dann zeig das auch. Authentizität ist heute mehr denn je gefragt!

4. Sei emotional nahbar!

Viele Menschen glauben, dass man im Bewerbungsgespräch oder Job immer absolut seriös wirken muss und vergessen dabei, dass sie das schnell unnahbar und steif wirken lässt. Gefühle im Job/ Bewerbungsgespräch zeigen? Früher sicher ein No-Go. Heute dagegen: Ein Geheimtipp! Denn die sogenannte „Beziehungsebene“ ist im persönlichen Gespräch außerordentlich wichtig. Daher: Sei nahbar und zeig etwas von dir und deiner Persönlichkeit, deinen Leidenschaften und deiner Motivation für den neuen Job. Wenn du etwas gern tust, dein Herz dafür schlägt, dann sag das und zeig es mit einem strahlenden Lächeln auf deinem Gesicht!

5. Kombiniere gute Vorbereitung und Improvisation!

Personaler erwarten, dass man sich mit dem Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, auseinander gesetzt hat: Das heißt, Kunden und Dienstleistungen und den Unternehmenszweck genau zu kennen. Im restlichen Gespräch solltet ihr offen sein für unerwartete Fragen und Situationen und auf die eigenen Improvisationsfähigkeiten vertrauen. Richtig, die kann man auch üben.

Es kann also helfen, vor einem wichtigen Bewerbungsgespräch bzw. Assessment-Center sein Auftreten vorher zu trainieren, wenn nötig auch mit Hilfe eines Bewerbungstrainings oder Coachings. Denn eine gute Vorbereitung macht nicht nur Eindruck, sondern nimmt auch enorm viel Druck!

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